Hamburger Mattenfilter Kaskade

Autor: Martin Truckenbrodt

Becken unterteilen mit dem Hamburger Mattenfilter

– Aufzuchtbecken und Mini-Becken für Mini-Bewohner

hhm kaskade 21
« 1 von 6 »

Dieser Filter hat ein sehr großes Filtervolumen, wodurch sich eine sehr gute Filterleistung ergibt. Durch die kleinen Löcher im Filterschaum und den durch die große Gesamteintrittsöffnung des Filterschaumblocks bedingten, sehr geringen Sog sind die frischgeschlüpften Minikaulis kaum durch ein Einziehen in den Filter gefährdet. Leben in einem der Abteilungen größere Bewohner oder ist es unbesetzt, lassen sich in diesem sehr leicht Wasserwechsel durchführen. Hierbei werden die Kaulis (oder Jungfische) in den anderen Abteilungen kaum gestresst. Trotzdem wird die Höchstzahl an gleichzeitig aufziehbaren Kaulis je Liter Wasser relativ gering sein. Man muß hier auch sehr vorsichtig bezüglich der Fütterung sein, um eine schnelle Verschmutzung des Wassers zu verhindern.Dieser Filter ist für den Einsatz in einem Aufzuchtbecken bestens geeignet. Lediglich muß man durch einen am Einlaß des Luftherbers angebrachten Gitter-Korb ein Einziehen der Kaulquappen verhindern.Beim obigen Becken bot es sich aus Symetriegründen an, das Becken zu unterteilen, so dass der Querschnitt der Filtermatte ziemlich genau hinter dem Regalständer verschwandt.

Mattenfilter-Zuchtanlage
Stückliste:
  • 1 Förderpumpe (Luftheber) oder 1 Billifilter, bei dem der Filterschaum inklusive Halterrohr abmontiert ist, oder eine elektrisch angetriebene Turbelle (Wasserförderpumpe)
  • ((Anzahl der gewünschten Abteilungen)-1) Blöcke mittelgrober Filterschaum 5 oder 10 cm stark mit den Maßen (Beckentiefe-(1xGlasstärke)) x (Wasserhöhe + 0,5cm oder Nettobeckenhöhe)
  • 2x ((Anzahl der gewünschten Abteilungen)-1) Glascheiben (Nettobeckentiefe-0,4cm) x (Bodengundhöhe + 0,5 cm)
  • optional 1 Membranpumpe inkl. Luftschlauch
  • 1 Aufsatzkorb für Luftheber
Bauanleitung:
  1. Glasscheibem mit AQ-Silikon einkleben und ein bis zwei Tage warten
  2. Filtermatten einsetzen und Durchgangslöcher für den Einlauf in die Filtermatten stechen
  3. Pumpenantrieb einsetzen